Pflanzen waren Jahrhunderte lang nahezu die einzigen Heilmittel und die ersten Grundstoffe für die Herstellung von Arzneien.

Das Interesse der naturwissenschaftlich orientierten Pflanzenheilkunde gilt den einzelnen Inhaltsstoffen und deren physiologischer und pharmakologischer Wirkungen. Einige Pflanzen sind in dieser Hinsicht schon sehr gut erforscht.

Die an der Erfahrungsheilkunde orientierte Pflanzenheilkunde verfügt über umfangreiches Wissen über die traditionellen Anwendungen von Heilpflanzen. Sie legt Wert darauf, die Pflanze in ihrer Gesamtheit zu erfassen und bezieht Wissen aus der Mythologie und aus der Signaturenlehre in ihre Betrachtung der Heilpflanzen mit ein. So werden zum Beispiel aus äußeren Merkmalen (Signatur) Anwendungsgebiete abgeleitet.

Durch wissenschaftliche Forschung belegte Wirkungen der Pflanzen und das überlieferte Wissen aus der Erfahrungsheilkunde gemeinsam bieten sehr gute Therapiekonzepte für die Praxis.

Von den Pflanzen werden, je nach Indikation, Wurzeln, Rinden, Harze, Blätter, Stängel, Blüten, Früchte und Samen genutzt. Es kann mit getrockneten oder frischen Pflanzen therapiert werden. Kräutermischungen oder einzelne Kräuter können äußerlich oder innerlich angewendet werden in Form von Pulvern, Teemischungen, Salben, Tinkturen, Bädern, Umschlägen, Diäten, Heilnahrung, Säften, Pflastern, Einreibungen und Auflagen. Es gibt also unglaublich viele Möglichkeiten, Pflanzen in der Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen zu nutzen.

Die Dosierung der Kräuter und die Zusammensetzung der Heilnahrung werden von mir individuell auf Sie abgestimmt. Während der Behandlungszeit besprechen wir regelmäßig den Therapieverlauf, damit Kräuter und Nahrung dem Heilungsprozess angepasst werden können.

Ihr Geburtsort, Ihr Lebensraum, Ihre Lebenssituation und Ihre individuelle Konstitution sind von entscheidender Bedeutung für die Auswahl der geeigneten Heilmittel. Das wird selbstverständlich von mir berücksichtigt.